Gegen Diskriminierung und Rassismus wendet sich das „Netzwerk für Vielfalt und Akzeptanz“ Foto: Schwarzwälder Bote

Das Anliegen, Initiativen, die sich gegen unterschiedliche Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung engagieren, besser zu vernetzen, besteht schon lange. Im Herbst des vergangenen Jahres kam es auf Initiative des Freizeitclubs von Behinderten und Nichtbehinderten, Bisingen und des Arbeitskreises Umsonst und draußen, der sich in der Jugendkulturarbeit engagiert, zur Gründung des Netzwerks für Vielfalt und Akzeptanz.

Nach und nach sollen sich möglichst viele Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich in der einen oder anderen Weise für ein Miteinander in Würde, Toleranz und Akzeptanz engagieren, im Netzwerk zusammenfinden. Nun sollen die ersten gemeinsamen Aktionen geplant und durchgeführt werden. Vorgesehen ist konkret ein Fachtag mit Messe für Vielfalt und Akzeptanz mit Informations- und Aufklärungsständen, Filmen, Workshops und Vorträgen am 26. Mai in der Bisinger Hohenzollernhalle. Am Abend soll ein Konzert mit politisch eindeutigem Inhalt einen geselligen kulturellen Schlusspunkt setzen.

Zur Vorbereitung der Messe trifft sich das Netzwerk am Sonntag, 14. Januar, 11 Uhr, zu einem Arbeitsbrunch im Clubheim des Freizeitclubs für Behinderte und Nichtbehinderte in Bisingen. Eingeladen sind alle Interessierten, unabhängig davon, ob sich ihr Engagement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Abwertung von Obdachlosen, Abwertung von Behinderten, Islamfeindlichkeit, Sexismus, Etabliertenvorrechte, Abwertung von Langzeitarbeitslosen, Abwertung von Flüchtlingen, Antiziganismus oder eine andere Form der Diskriminierung richtet.